Ein modernes ETL Umfeld wird aktuell unter anderem durch Begriffe wie Standardisierung, Automatisierung, integrierte Metadaten oder generische Prozesse geprägt. All diese Ansätze sind Teile vom Agilen Data Warehousing.

Mittels generischer Prozesse und dem Ansatz "konfigurieren statt programmieren" sollen ETL Konzepte entwickelt werden, die es erlauben, Prozesse oder Teile von Prozessen so zu gestalten, dass sie an anderer Stelle ohne Änderungen an den Prozessteilen wiederverwendet werden können. Dies soll vor allem Entwicklungszeit und Fehler in der Entwicklung reduzieren und so in weiterer Folge Projekte beschleunigen und die Kosten senken.

Auch die Lösungen von saracus weisen Begriffe wie Standardisierung und Automatisierung auf. Zudem wird speziell in diesem Bereich mit DWautomatic eine Softwarelösung bereitgestellt, die hoch automatisiert und hoch generisch Daten belädt. Hierzu empfiehlt es sich, das White Paper zum Thema DWH-Automation zu lesen.

Doch auch in höheren Schichten mit komplexen Regeln, in denen eine Vollautomatisierung nur noch sehr schwer möglich ist, gibt es Möglichkeiten, generische Prozesse zu entwickeln. Zur Abgrenzung zum White Paper DWautomatic wird in diesem White Paper von generischen Prozesse ausschließlich in Bezug auf generische modulare selbst in einem ETL-Tool entwickelte Prozesse bzw. Prozessteile, gesprochen.

Generische Verarbeitung kann als Teilbereich der Standardisierung und Automatisierung gesehen werden. Dieses Paper zeigt die Vor- und Nachteile von generischen Ansätzen und erklärt Wege, die Einsatzmöglichkeiten von generischen Prozessen bzw. Prozessteilen zu prüfen. Hierbei wird klar, dass es nicht die eine richtige Lösung für jedes Unternehmen gibt, sondern sehr individuell auf die Bedürfnisse und vor allem auf die Möglichkeiten abgestimmte Lösungen.

Da ETL Prozesse in DWH-Projekten den größten Aufwand verursachen, lohnt es sich auf jeden Fall die Verwendung generischer Komponenten in Betracht zu ziehen und zu prüfen.

 

White Paper anfordern